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  • Laura Neugebauer

Eintrittsfreier Museumssonntag

Mehr Teilhabe am kulturellen Leben unserer Stadt – Ist der Eintrittsfreie Museumssonntag hier das richtige Mittel?


Seit Juli 2021 findet einmal im Monat der Eintrittsfreie Museumssonntag statt. Die Aktion, bei der zahlreiche Berliner Museen ihre Türen öffnen, wird vom Institut für Kulturelle Teilhabeforschung (IKTf) begleitet. Das ist wichtig um herauszufinden, ob das Ziel des Angebots erreicht wird: Menschen, die sich einen Museumsbesuch sonst nicht leisten können, kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.

Noch bevor der Zwischenbericht des IKTf im März 2022 vorlag, wurde das Projekt des Eintrittsfreien Museumssonntags von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa bereits verlängert. Zwei Millionen Euro sind dafür im Haushalt eingestellt. Als Abgeordnete ist es unsere Aufgabe, zu überprüfen, ob die Handlungen und Pläne des Senats erfolgreich waren und die Fortführung Sinn ergibt. Deswegen habe ich zusammen mit Daniela Billig, kulturpolitische Sprecherin unserer Grünen Fraktion, eine Schriftliche Anfrage zum Eintrittsfreien Museumssonntag gestellt. Die Antwort der Senatsverwaltung könnt ihr hier nachlesen.


Ich finde die Antwort leider nicht sehr befriedigend. Die bisherigen Ergebnisse des IKTf sind sehr wage. Für mich bleibt unklar, ob es tatsächlich gelingt, bisherige Nichtbesucher*innen ins Museum zu locken. Ist dem nicht so, muss bei der Ansprache und Ausrichtung des Projekts nachjustiert werden. Die endgültigen Ergebnisse werden jedoch erst Anfang 2023 vorliegen. Da bleibt nicht viel Zeit, Maßnahmen zu planen, die das Projekt verbessern können, bevor die Beratungen zum nächsten Doppelhaushalt losgehen. Hoffentlich wird der Abschlussbericht des IKTf wenigstens aussagekräftigere Fakten liefern.


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