• Laura Neugebauer

Ein erster Rückblick


Seit einem dreiviertel Jahr bin ich nun im Berliner Abgeordnetenhaus. Koalitions- und Haushaltsverhandlungen haben viel Raum eingenommen, aber auch im Wahlkreis war ich so viel wie möglich unterwegs.


Durch meine Zeit in der Bezirksverordnetenversammlung kenne ich viele der herausfordernden Themen im Brunnenviertel, Sprengelkiez und rund um den Leopold- und Nettelbeckplatz. Aber wo der Schuh gerade drückt, kann ich nur vor Ort erfahren. Daher besuche ich verschiedene Einrichtungen im Kiez und höre mir ihre Anliegen an. Ich war unter anderem beim Jobcenter am Leopoldplatz, habe mich mit den Quartiersmanagements von Pankstraße und Brunnenviertel getroffen, die Leitungsrunde des Kinderschutzsbundes kennengelernt und die Wedding-Grundschule besucht. Nach den Sommerferien werde ich weitere Initiativen und Schulen treffen.


Auch mit vielen Bürger*innen in meinem Wahlkreis bin ich bereits ins Gespräch gekommen. Wir haben uns am Rande von Festen und Kiezveranstaltungen getroffen oder in meiner Bürger*innensprechstunde. Anfangs noch digital, konnte ich ab Ende Juni auch schon in mein neues Kiezbüro in der Sprengelstraße 39 einladen. Es freut mich sehr, dass ich nach intensiver Suche ein Büro vor Ort gefunden habe und direkt im Kiez erreichbar bin. Nach und nach wird das Kiezbüro jetzt eingerichtet. Ein erster Offener Stammtisch hat schon stattgefunden, kommt doch gerne zu einem der nächsten Termine vorbei!


Nicht für alle Themen, die im Wahlkreis an mich herangetragen werden, bin ich die richtige Ansprechpartnerin. Doch ich leite die Anliegen dann an die entsprechenden Fachebenen weiter und bleibe auch bei schwierigen Herausforderungen am Ball, bis sich etwas tut. Ich weiß, dass das leider oft lange dauert und frustrierend sein kann. Das ist es manchmal auch für mich. Zur Abwechslung packe ich daher auch gerne einfach mal ganz konkret was an und sammle mit Anwohner*innen im Kiez Müll oder gieße die Bäume.



Gemeinsam, da bin ich überzeugt, werden wir auf jeden Fall im Laufe der Legislatur viel im Kiez bewegen können!